In-Ears

In-Ears sind unser Spezialgebiet, und das aus gutem Grund: die besten In-Ears können klanglich inzwischen mit der Crème de la Crème großer Kopfhörer mithalten (auch wenn sie anders sind). Zudem sind sie viel mobiler und können mit portablen Hi-Res Playern und Handys bespielt werden. Entdecken Sie bei uns die vermutlich beste Auswahl hochwertiger In-Ears in Europa. Viel Spaß!

In-Ear Marken in unserem Shop

Campfire Audio
Meze Audio
Empire
JH Audio (Jerry Harvey)
Noble
Dita
Earsonics
Astell & Kern
AAW
Radius
Shozy
Beyerdynamic
Beyerdynamic-Xelento-Wireless_Headphone-Company
InEar
64 Audio
Westone
Etymotic

Fragen und Antworten zu In-Ears

Welches sind eure Lieblings-In-Ears?

Das ist Geschmacksache, daher hier nur unsere eigene Meinung und auch eine aktuelle Bestandsaufnahme.

Zuerst die Champions-League:

  • Universal fit: Empire Legend X, Campfire Solaris, Noble Khan, Campfire Andromeda (alle), Meze Rai Penta, Dita Fealty und Shozy Pola39.
  • Custom Fit: Campfire Equinox und JH Audio Layla/Roxanne.

Empire Legend X und Campfire Equinox sind präsenter im Bass, Campfire Solaris und Andromeda S/Gold sowie Shozy Pola39 sind etwas ausgewogener, Meze Rai Penta, Campfire Andromeda, Noble Khan und insbesondere Dita Fealty sind etwas schlanker und analytischer (aber keineswegs langweilig). Die In-Ears von JH Audio (Layla, Roxanne etc.) haben einen variablen Bass. Alle sind für uns herausragend und alle stehen den besten Over-Ears in Nichts nach – sie sind nur anders!

  • Unsere Lieblinge im mittleren bis gehobenen Preis-Segment: Campfire Polaris und Empire Bravado (beide mit präsenten Bässen)
  • Im unteren bis mittleren Preissegment: Campfire IO und Shozy BG (beide eher analytisch) – und als Einstiegs-In-Ear ganz klar Shozy Hibiki.
Können In-Ears so gut sein wie Over-Ears?

Die besten In-Ears können sich mit der Elite der Over-Ears messen. Sie klingen im besten Fall sogar etwas schneller und haben oft sogar noch mehr Bass & Punch (dafür müssen sie aber perfekt sitzen). Offene Over-Ears klingen im besten Fall etwas luftiger, räumlicher und leichtfüßiger. Dies sind aber nur Tendenzen. Es ist also Geschmacksache. Klar ist, dass In-Ears den On-Ears und sogar den geschlossenen Over-Ears im High-End Segment langsam aber sicher den Rang abgelaufen haben, denn sie klingen genial, sind extrem kompakt und benötigen sehr wenig Leistung und somit keinen separaten/stationären Kopfhörer-Verstärker.   

Eure In-Ears sind insgesamt sehr hoch bewertet. Warum das?

Ganz einfach: wir erlauben uns den Luxus, nur das anzubieten, was wir selbst toll finden, und dafür fliegen wir auch permanent um den halben Globus und suchen die Nadel im Heuhaufen. Die wahren Pretiosen kennen nämlich nicht viele. 95% am Markt ist Schrott, und das sollen andere verkaufen. 

Warum kann man fast nirgendwo in Europa audiophile In-Ears vergleichen und testen?

Doch. Bei uns ;.)

Die Antwort ist: weil viele Händler selbst noch gar nicht begriffen haben, wie gut In-Ears inzwischen sind … In Asien ist man uns um Lichtjahre voraus.

Custom-fit oder Universal-fit?

Mit Universal-fits ist man flexibler (sie passen prinzipiell jedem), und wenn sie wirklich gut sitzen & abdichten (wichtig insbesondere für Bass und Mitten), sind sie Custom-fits durchaus ebenbürtig. Bei Custom-fits macht man zunächst beim Hörgeräte-Akustiker vor Ort Silikon-Abdrück (das dauert 5 Minuten & kostet ca. 20 EUR). Die In-Ears passen dann wie angegossen. Es wackelt nichts und es fällt nichts raus. Außerdem ist die Abdichtung nach außen hervorragend. Allerdings passen Custom-fits (wie der Name schon sagt) nur Einem, was den Wiederverkauf fast unmöglich macht. Außerdem können sich die Ohrmuscheln nach einigen (meist sehr vielen) Jahren auch leicht verändern.

Es kommt also auf die Passform an, und insbesondere, ob der In-Ear der Wahl (Klang-Signatur/Preis) als universal- und/oder custom-fit angeboten wird. 

Dynamische In-Ears, Balanced-Armature, Elektrostaten oder Hybrid?

Wir können diese leidigen und manchmal militant geführten Diskussionen nicht mehr hören. Es ist im Prinzip egal. Was zählt, ist das Ergebnis! Schauen Sie sich unsere Lieblings-In-Ears an … darunter sind BAs, dynamische, elektrostatische und Hybrid-In-Ears. Auch die pauschalen Vorturteile (viel/wenig Bass, kalt/warm etc.) stimmen nicht immer, denn es kommt immer darauf an, WIE man die Technologie umsetzt … Fragen Sie uns am besten danach, was wir für IHREN persönlichen Geschmack empfehlen.

Silikon- oder Foam-Eartips?

Auch hier: Geschmacksache. Foam-Tips halten manchmal besser, wenn Silikon-Tips rausrutschen, aber man muss sie zuerst kneten und dann rausch (!) in den Ohrkanal stecken! Sie können aber manchmal die Höhen einen Tick „soften“. Jeder Hersteller hat hier seine eigene Vorlieben. Am besten beides probieren. Es gibt aber auch sehr viele unterschiedliche Silikon-Tips, die man auch probieren sollte.

Und noch zwei Tips: kleine Ohren heißt nicht unbedingt, dass die kleinen Ear-Tips am besten passen. Ruhig mal die Größeren probieren. Außerdem ruhig auch mal verschiedene Größen an Ear-Tips in beiden Ohren probieren. Gerade bei den Final Type E (unsere Lieblings-Tips) lohnt sich das (sie kommen in 5 Größen!).

Was haltet ihr von Bluetooth-In-Ears?

Bei Bluetooth gibt es zwei Prinzipien: Bei „True Wireless“ ist alles in den In-Ears drin (BT, Akku, Chip, Wandler, Bedienelemente etc.). Aber … die In-Ears sind klobig, und man kann sie wegwerfen, wenn die Elektronik spinnt bzw. das Bluetooth veraltet ist. Außerdem trägt man Funkempfänger direkt im Ohr.

Wir empfehlen einen klassischen In-Ear und dazu ein separates Bluetooth-Modul, welches man mit einem kurzen Kabel de facto unsichtbar im Nacken oder am Shirt trägt. Die Hörer sind um Welten besser (je nach Hörer), weitaus weniger anfällig (Elektronik, Akku etc.) und zukunftssicher. Top-Lösungen sind das kommende Modul von Campfire und der XB10 von Astell & Kern.